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Pflege-SHV
Pflege-Selbsthilfeverband

Initiative für menschenwürdige Pflege

Termine die Sie wahrnehmen sollten

7.Sept. 2010 Pflege-Stammtisch Stuttgart

21.Sept. 2010 Pflege-Stammtisch Köln

 

Stellungnahmen / Referate


Im Folgenden finden Sie eine Auswahl meiner Stellungnahmen und Referate zu fragwürdigen Themen der Pflege:

Pflegetransparenzvereinbarung: Mangelhaftes Benotungssystem.

Die Qualität stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste wird einmal jährlich geprüft und in einer Note zum Ausdruck gebracht. So begrüßenswert dieses Gesetz grundsätzlich ist,  eine zuverlässige Orientierungshilfe bieten die Noten nicht, da weder die Ergebnisqualität noch die menschliche Betreuung bewertet werden.  Der Pflege-SHV  übt an den Noten für Pflegeheime massive Kritik.  >> mehr

Pflegeweiterentwicklungsgesetz: Streitbarer Durchbruch einer umstrittenen Pflegereform

Der Pflege-SHV bezeichnet die im Februar verabschiedete erste Pflegereform, als konzeptloses Stückwerk kleiner Kompromisse und Zugeständnisse.   An den Kernproblemen - die teilweise im  Pflegeversicherungsgesetz selbst begründet sind - rühren diese Beschlüsse nicht. >> mehr

Personalabbau in Kliniken und Krankenhäusern

Seit 1985 wurden rund 50.000 Pflege Stellen in Krankenhäusern und Kliniken abgebaut und dies bei einer deutlich gestiegenen Zahl der Behandlungsfälle, so das Ergebnis einer im Juli 2007 veröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung (dip).>> mehr

Ilegale Pflege: Haushaltshilfen aus Osteuropa unverzichtbar

Der Bedarf an Rund-um-die-Uhr Betreuung im häuslichen Umfeld kann derzeit nur mit Hilfe von Frauen aus Osteuropa einigermaßen gedeckt werden. Ihre Zahl wird aktuell auf 100.000 geschätzt. Genau weiß man das nicht, weil ein Großteil dieser Helferinnen von der deutschen Bürokratie nicht erfasst wird. >> mehr

Runder-Tisch-Pflege: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Stellungnahme zur ambivalenten Haltung des Bundesverbandes der Wohlfahrtspflege. Diese Stellungnahme wurde von drei weiteren Mitgliedern des runden-Tisches unterzeichnet und allen Teilnehmern zugeleitet. >> mehr Stellungnahme zur AG I, Stellungnahme zur AG II, Stellungnahme zur AG III

Wenn Medizin und Pflege den Kranken kränker macht und wie man dies verhindern könnte

Referat anlässlich einer Tagung des Vereins ALZheimer-ETHik am 3.12.2004. Am Beispiel zweier Patientenschicksale werden krankmachende Strukturen und Haltungen im Umgang mit Demenzkranken aufgezeigt, sowie die Notwendigkeit eines ergebnisorientierten Qualitätssicherungssystems. >> Referat Weiteres unter www.alzheimer-alternativ-therapie.de

Patientenverfügungen überflüssig machen

Warum wir Patientenverfügungen und andere rechtlich-ethische Bestimmungen brauchen und wie man diese überflüssig machen könnte. Dargestellt am Beispiel der künstlichen Ernährung über PEG-Sonde, siehe Kommentar zur neu entwickelten Vorlage eines Praxisstandards "Sondenernährung ethisch-rechtliche Maßstäbe" : Beispiel für eine wünschenswerte Handlungsanweisung in Krankenhäusern, Pflegeheimen und häuslicher Pflege.

Pflegewissenschaft sollte zur Lösung und nicht zur Verschärfung der Pflegeproblematik beitragen.

Eine kritische Auseinandersetzung mit der Dogmatik aktueller Pflegewissenschaft, die noch nicht erforschte Pflegemaßnahmen verunsichert und der Praxis Investitionen aufnötigt, die mehr der Wissenschaft als der Praxis und den Kranken nutzen. Zu fordern wäre eine Pflegeforschung, die die Nützlichkeit praktizierter Standards und Methoden vergleicht, so dass Aussagen darüber gemacht werden können, welche Vorgehensweise mit dem geringsten Aufwand regelmäßig den größten Nutzen ergeben hat. >> mehr

Nationale Expertenstandards garantieren vor allem mehr Bürokratismus

Am Beispiel des Expertenstandard Dekubitusprophylaxe, lege ich dar, warum die jetzige Form der sog. Expertenstandards, vor allem Verdruss und Verunsicherung auslöst. Ganz abgesehen von der Zeit und dem Geld, das unsinnigerweise in Implementierungsmaßnahmen und Dokumentation dieses nationalen Pflegestandards geflossen ist.>> mehr Ergebnis einer Umfrage -  Umfragebogen

Da der Expertenstandard mit seinen rund 50 Seiten wichtige inhaltliche Fragen zur Dekubitusprophylaxe unbeantwortet lässt aber dennoch in der Praxis sicher gestellt werden muss, dass alles Notwendige getan wird und alle Pflegekräfte einer Einrichtung wissen, was, wann konkret zu tun ist, bedarf es auch weiterhin eines Praxisstandards Dekubitusprophylaxe.

Streit um die Wirksamkeit von Alzheimermedikamenten

Jüngste wissenschaftliche Studien stellen in Frage, was bislang als evidenzbasierte Alzheimertherapie "gehandelt" wurde. Der hier entbrannte Streit liefert zugleich ein vortreffliches Beispiel dafür, dass Ärzte, Pflegekräfte und Patienten gut beraten sind, wenn sie sich im Zeitgeist der Wissenschaftlichkeit ein unabhängiges Urteilsvermögen bewahren.>> mehr

Weitere Stellungnahmen zu den verschiedenen Fragen und Themen finden Sie auf der Homepage des Pflege-Selbsthilfeverbands